| Fertig lustig. Ende mismo.09. April 2007 | [ Allgemein ] |
Nach knapp einem Jahr beenden wir das Blog-Experiment "mismo". Die beiden Schreiberlinge widmen sich neuen Projekten, die Zeit und auch die Motivation einen Blog zu führen ist neuen Ideen gewichen. Wir bedanken uns bei den täglich rund 200 unique userinnen und usern und empfehlen:
Laurelle
Der Perfektionist
Der Philosoph
Christoph bloggt...24. März 2007 | [ Allgemein ] |
Vom Burezmorge zur Blogosphäre. Nun bloggt auch Christoph: christophblogger.ch :-). Wann folgt Doris Bloghart? jott.com: ein Fall für Swisscom!09. März 2007 | [ Allgemein ] |
Täglich werden wir auf neue "Public-Beta" angebote hingewiesen, die uns das ach-so-komplizierte-Leben vereinfachen sollen. Neustes Beispiel ist jott.com: "hands-free Messaging and To Do Lists". Wenig innovativ, aber: Nett.

Wäre das nicht etwas für Swisscom? Der Ex-Monopolist kooperiert ja bereits mit kyte.tv und phling.com. So wäre auch bei jott.com eine Zusammenarbeit denkbar, denn "Copy&Paste" von "Beta-Angeboten" scheint sich im Hause Swisscom zu etablieren.
Stopp. Tatsächlich war im Hause Swisscom jemand schneller, nachzulesen bei http://labs.swisscom-mobile.ch:
Nie wieder etwas vergessen mit der Memonummer von Swisscom! Stellen Sie sich vor, Sie sind unterwegs (zur Arbeit, beim Joggen, im Auto etc.) und Ihnen fällt plötzlich ein, dass Sie heute Abend noch Brot kaufen müssen. Oder Ihnen fällt ein, dass Sie nicht schon wieder vergessen dürfen, Ihre Lieblingsserie aufzunehmen. Dies ist jetzt mit der Memonummer einfacher, schneller und bequemer als alles was Sie kennen! Denn ihr Handy denkt jetzt mit! Einfach die Memonummer wählen, Ihre Erinnerungen, Ideen, Gedanken, Einkaufslisten, Termine draufsprechen und das Datum eingeben, wann Sie daran erinnert werden wollen. Kein mühsames Herumtippen auf der kleinen Handytastatur. Einfach frisch von der Leber weg losplaudern. Zum angegeben Erinnerungszeitpunkt klingelt ihr Handy und spielt Ihnen die draufgesprochene Erinnerung wieder ab. Freuen Sie sich auf unvergessliche Zeiten!
Da fehlen uns die Worte. Für einmal. Wobei: Wer von euch würde einen solchen Service nutzen? Hmmm. Happy weekend. Du weisst Du bist Web2.0-geschädigt: Eine Top1006. März 2007 | [ Allgemein ] |
10. Dein Fotoalbum ist hellblau mit rosa Rand.
9. Du korrigierst Rechtschreibfehler mit Edding in der Menükarte Deines Hawaianischen Lieblingsrestaurants.
8. Du recherchierst im Internet nach einer Suchmaschine für verloren gegangene Autoschlüssel.
7. Du taggst den Inhalt Deines Kühlschrankes mit PostIt-Zettel an der Tür und erstellst einen Einkaufszettel in Form eines Tagclouds.
6. Den Tod Deines Lieblingsonkels erfährst Du im Blog einer OpenBC-Bekanntschaft
5. Wenn Du einen Bleistift auf Deinem Schreibtisch siehst, klickst Du mit dem Finger drauf.
4. Auf den Tischkärtchen Deiner Hochzeitsfeier stehen Namen, wie "Seepferdchen79", und "CastagnetenPaul".
3. Der neue Freund Deiner Tochter wird erstmal über MySpace, LastFm und Flickr profiliert.
2. Du nennst Deinen Familiennamen um von Müller nach Müllr.
1. Du nennst Dein Erstgeborenes "Jürgen 2.0"
via http://www.scill.de/ qype.de auch mit Schweizer Städten05. März 2007 | [ Allgemein ] |
Das Deutsche "Branchenbuch 2.0" qype.de hat vor ein paar Wochen still und heimlich sein Angebot auf die Schweiz ausgeweitet:
Auf Qype kann jeder nach Herzenslust deutschlandweit Dienstleister, Geschäfte und sonstige öffentlichen Orte und Anbieter vorstellen und bewerten. Die Grundidee von Qype ist, dass jeder Tipp immer nur so gut ist wie das Vertrauen in den Tippgeber. Und gute Tipps stammten bislang immer aus dem Freundeskreis, denn nur hier war man sicher, eine Antwort zu erhalten, die auch weiterhilft. Diesen Mechanismus haben wir für Qype übernommen. Je mehr Plätze ein Qype-Mitglied beschreibt, umso leichter wird es für Andere zu erkennen, wie relevant die Empfehlung tatsächlich für ihn ist.
Unter http://de.qype.com/ch sind nun alle grösseren Schweizer Städte zu finden. Endlich! Schweizer Illustrierte lag daneben :)05. März 2007 | [ Allgemein ] |
Trinkjoghurtverpackung mit eigenem Stromanschluss01. März 2007 | [ Allgemein ] |
Online-Marktforschungen sind meistens mühsam und langsweilig. Ausser: die Fragen lassen mögliche neue Produkte erahnen, so eine aktuelle Marktforschung zum Thema "Trinkjoghurt": Trinkjoghurtverpackung mit Isolation aus Schaum, Gel oder wasserhaltigem Kühlmaterial oder sogar eigenem Stromanschluss:

Schön, nur: Solche Verpackungen muss man(n) wohl eher im Usability-Labor austesten lassen, reine "Bilder" reichen kaum für eine echte Einschätzung. Oder?
Update: Die gesamte Umfrage gibt's hier!Euro 08 in Zürich: Weitere Domains versifft16. Februar 2007 | [ Allgemein ] |
Ist es denn so schwer? Nachdem die lieben Zürcher es schon verpasst haben die Domain zum Slogan "Wir leben Zürich" mit Bindestrichen zu sichern, deckt jetzt persoenlich.com auf, dass auch die beiden englischsprachigen Domains Livingzurich.ch und Livingzuerich.ch bereits anderweitig vergeben sind...
Ist es denn so schwer, ein paar Domains zu registrieren? Die 27 Franken wäre auf jeden Fall gut investiert gewesen! Betty TV: Grosse Versprechen und nix gehalten.15. Februar 2007 | [ Allgemein ] |
Gelästert wurde ja viel über Betty TV, die interaktive Fernbedienung von Swisscom. Die heutige Meldung des kleinreport.ch übertrifft aber alles :-)
Die Verantwortlichen der interaktiven Fernbedienung «Betty TV» benehmen sich wie Kinder im dunklen Wald, die laut vor sich hinpfeifen, um ihr Unwohlsein zu überdecken. Denn nach dem auf Ende März angekündigten Abgang von Daniel Gauchat bleiben mehr Fragen offen, als sie beantwortet werden. Der abtretende Chef von Betty TV Schweiz (einer Swisscom-Tochter) darf nach eigenem Bekunden nichts sagen, und Swisscom-Sprecher Christian Neuhaus wollte auf Fragen des klein Reports vor allem keine Zahlen bekannt geben. Im vergangenen August sei eine Zahl von 5000 Kunden bekannt gegeben worden, sagte er, neuere Zahlen gebe es nicht. Gauchat hatte vor Jahresfrist auf «mehrere Zehntausend Verkäufe» gehofft, und innerhalb eines Jahres wollte er «eine sechsstellige Zahl knacken». Davon ist offensichtlich keine Rede mehr, sonst würden das die Verantwortlichen gewiss überglücklich publik machen. Eine Zahl von 6000 Geräten im Markt dürfte realistischer sein, von denen überdies 4000 verschenkt worden waren. Zudem assoziieren die meisten Konsumenten das Stichwort «Betty» eher mit Betty Bossi als mit einer TV-Fernsteuerung.
Trotzdem hat die Swisscom das Betty-TV-Angebot im Januar dieses Jahres in Deutschland auf den Markt gebracht - und ist prompt in Probleme wegen des Datenschutzes gelaufen, wie das Medienmagazin «Klartext» in seiner neuesten Ausgabe berichtet. Es sei nämlich unklar, was mit den von der Betty-Fernbedienung via Telefonlinie an einen Zentralrechner gelieferten Daten passiere. Das scheint in der Schweiz (noch) kein Thema zu sein.
Laut Swisscom-Sprecher Neuhaus brauchen 30 Prozent der Betty-Benützer das Gerät «konstant», es sei eine «grosse Kundenakzeptanz» festzustellen, und der Telecom-Riese sei «sehr zufrieden» damit. Beim Betty-TV-Vertragspartner Schweizer Fernsehen (SF) tönte es allerdings etwas zurückhaltender:
«Momentan sammeln wir Erfahrungen, und es ist zu früh, um eine Bilanz zu ziehen», sagte SF-Sprecher Daniel Affentranger gegenüber dem Klein Report.
Liebe BlogleserInnen: Habt ihr eine Betty-TV Fernbedienung zu Hause stehen?digstiv.tv: Satire am Donnerstag14. Februar 2007 | [ Allgemein ] |
Die Schweiz erhält ein neues Satiremagazin: Jeden Donnerstag präsentiert digestiv.tv "nach-verdaute Satire-Häppchen mit Biss". Während sich der Teil «Wochenschau» frischen Nachrichten aus dem In- und Ausland (brav auf Hochdeutsch) widmet, beleuchtet der Teil «Apropos» eine Aktualität mit grösserer oder kleinerer Relevanz für die nationale Sicherheit (fräch auf Schweizerdeutsch).
[via Perfektionist] | |